Interkulturelle Gesundheitsförderung in aufsuchender Bildungsarbeit für Migrantinnen und ihre Kinder im Vor- und Pflichtschulalter


 
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ausgezeichnet mit dem Vorsorgepreis 2010

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Der Programmablauf


Als Anfang April 2010 die Abschlusstests zur Schulung der Gesundheitstutorinnen stattfanden, waren auch die Akquisetätigkeiten so gut wie abgeschlossen.
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Innerhalb von knapp 3 Wochen waren bereits über 100 Teilnehmerinnen aus Wien und NÖ für die Programmteilnahme angemeldet.
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Bei insgesamt 113 Familientreffen bei den Teilnehmerinnen zuhause wurde mit jeder Mutter eine erste Bestandsaufnahme gemacht. Bei dieser werden die wichtigsten Stammdaten dokumentiert, wie etwa Anzahl und Alter der im Haushalt lebenden Kinder, Wohnungsgröße oder das Einkommensniveau. Zusätzlich bewertet jede Mutter selbst ihr Bildungsniveau, ihr Wissen um gesundheitliche Zusammenhänge und ihre Lebenssituation im Allgemeinen. Allein anhand des Indikators „Bildungsniveau“ kann festgehalten werden, dass die Teilnehmerinnen als sozial- und bildungsbenachteiligt angesehen werden können.
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Über 100 Gesundheitskoffer waren fertig gedruckt und wurden an die Teilnehmerinnen verteilt. 

 
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Am 19. April 2010 hat die Phase der Intensivbetreuung mit den ersten Müttertreffen begonnen. In Wien wurden 36, in NÖ 5 Mütterrunden zu je 2-5 TN gebildet. Die vierzehntägigen Müttertreffen finden jeweils bei einer anderen Teilnehmerin zuhause statt.
In jeder Runde fungiert eine Mutter als Ansprechpartnerin für die Gesundheitstutorin. Mit ihr werden Termine und Treffpunkte vereinbart, die diese dann an die anderen Müttern weiterkommuniziert.

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Bei jedem Müttertreffen wird von jeder Teilnehmerin ein Dokumentationsbogen ausgefüllt, in dem die Aktivitäten festgehalten werden und über geplante sowie bereits vollzogene Veränderungen berichtet wird. Die bisherige Auswertung zeigte:  
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- Das Programm wurde von den Teilnehmerinnen sehr gut angenommen.
- Bei den Treffen waren nahezu immer alle Mütter anwesend.
- Das Material wurde gemeinsam mit den Gesundheitstutorinnen „studiert“ und auch gut verstanden.
- Es wurde zuhause gelesen, über Gesundheit und die einzelnen Inhalte nachgedacht und auch mit den Männern und anderen Familienmitgliedern diskutiert.
- Die Kinder - die kleinen und die größeren - lieben die Sani-Büchlein.

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last update: 10.08.2015